Cocktailkleider
Die Geschichte des Cocktailkleides

Die Geschichte des Cocktailkleides steht in einem sehr engen Zusammenhang mit der Geschichte der Cocktailparty an sich. Die Cocktailparty hat ihre Ursprünge in den 1920er Jahren. Sie entstand nicht aus adligen Kreisen heraus. Eher wird vermutet, dass Cocktailpartys stattfanden, weil durch die damals stattfindende Prohibition der Ausschank von Alkohol in öffentlichen Kneipen, Bars und Gaststätten verboten wurde. Also wurde der Ausschank von alkoholischen Getränken in Privaträume verlegt. Es wurde mit verschiedenen Getränken experimentiert und die ersten Cocktails entstanden auf diese Art und Weise. Somit wurde die Cocktailparty zu einem immer öfter stattfindenden Ereignis.
In den 1920er Jahren liegt ebenfalls die Geburtsstunde der Mode für die Cocktailparty. Coco Chanel entwarf das erste Cocktail Kleid. Es handelt sich dabei um ein Kleid, dass einerseits zwar sehr elegant ist wie die Abendmode, die zur damaligen Zeit getragen wurde. Andererseits ist es jedoch auch sehr feminin und leger wie Alltagsmode. Das Cocktail Kleid ist also eine Mischung aus festlicher Abendmode und legerer Alltagskleidung. Durch diese Mischung war das Cocktail Kleid die passende Mode für die Cocktailparty, die üblicherweise zwischen 17 und 19 Uhr stattfindet.
Für ein Cocktail Kleid werden vorrangig leichte Stoffe verwendet. Schwere und dicke Stoffe sind eher ungeeignet. Außerdem sind Cocktail Kleider in verschiedenen Farben erhältlich. Für jeden Geschmack ist das passende Stück dabei, egal ob es nun etwas auffälliger gestaltet sein soll oder doch eher etwas schlichter mit dezenten Farben.
Typisch für das Cocktail Kleid ist die Länge. Ein Cocktail Kleid ist nie länger als bis zu den Waden. Vorrangig endet der Saum des Kleides oberhalb des Knies. Coco Chanel wagte sich also zur damaligen eher hoch geschlossenen Zeit mit ihren gewagten und reizenden Cocktailkleidern schon etwas weiter aus dem Fenster.

